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Rezension | Teri Terry – Gelöscht

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Würdest du wissen wollen, wer du warst, bevor man dir all deine Erinnerungen genommen hat?

Dies ist eine der Fragen, die ich mir während des Lesens von Teri Terrys Zukunftsthriller Gelöscht ständig gestellt habe.
Gelöscht ist der 430-seitige Auftakt einer Dystopie, erschienen im Juni 2013 im Coppenrath Verlag.

Inhalt

Der 16-Jährigen Kyla wurden all ihre Erinnerungen genommen, sie wurde geslated und muss komplett von Vorn anfangen. Ist das Segen oder Fluch? Wie auch alle anderen geslateten Kinder, muss sie alles neu lernen. Das Laufen, das Sprechen, das Essen. Aber Kyla ist anders, sie lernt schnell und anders als andere Slater kann sie eigenständig denken. Nur darf man ihr das nicht anmerken. Was mit ihr geschehen würde, wenn das herauskäme, weiß sie nicht. Niemand weiß was geschehen würde. Alles verläuft in geregelten Bahnen, wenn jemand nur mal eine Weile mit dem Auto spazieren fährt, macht er sich verdächtig. Jeder wird überwacht, jeder könnte ein Terrorist sein. Erwachsene, die sich gegen dieses System wehren, werden weggeschafft. Wohin? Das weiß man nicht. Kinder, die sich wehren, werden geslatet.

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Kyla weiß nicht, wem sie vertrauen kann, die Menschen verhalten sich ihr gegenüber seltsam. Halten sie für dumm oder wollen nichts mit ihr zu tun haben, da sie in ihrem vorherigen Leben Böse war. Wie alle Slater! Doch stimmt das wirklich? War Kyla wirklich böse? Sie kann sich das nicht vorstellen. Nicht bei ihr und auch nicht bei Amy, der anderen Tochter der Familie, die sie aufgenommen hat. In einer Slater-Gruppensitzung lernt sie Ben kennen, auch er scheint anders zu sein. Kommen die beiden hinter das Geheimnis des Slatens?

Meine Meinung

Teri Terry ist es sehr gut gelungen, Kylas Gefühlskampf mit sich selbst darzustellen. Man weiß auf jeder Seite des Buches, wie es Kyla geht und kann es nachvollziehen. Es fällt sofort leicht, die Geschichte zu verstehen, was an der klaren und unumschweifenden Sprache liegt. Teri Terry hält sich nicht lange an einem einzelnen Geschehen auf, das macht die Geschichte so spannend. Die einzelnen Charaktere sind eindringlich dargestellt, dennoch weiß man nicht, wem Kyla nun trauen darf und wem nicht. Das Buch hat eine sehr ernste und traurige Stimmung, die auch in der eher tristen Umgebung und dem dauerhaften schlechten Wetter aufgefangen wird. Nichts in diesem Buch ist vorhersehbar, man wir immer wieder neu überrascht. Es kommt einfach anders als man denkt.
Das ganze Buch birgt viele Geheimnisse, denen man erst nach und nach auf die Schliche kommt, was es wirklich schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen.
Natürlich entwickeln sich die einzelnen Charaktere auch, besonders Kyla. Sie wird sicherer im Umgang mit Menschen und weiß, wie sie sich bei wem verhalten darf bzw. sollte.

Das Ende des Buches kam überraschend, oder ist es gar kein Ende? Nein, der zweite Teil „Zersplittert“ wird es bald in mein Bücherregal schaffen!

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Fazit

Gelöscht ist ein absolut überzeugender Jugendroman, dennoch keineswegs nur für Jugendliche geeignet, auch Erwachsene werden das Buch nicht aus den Händen legen können, das verspreche ich! Auch hier vergebe ich 5 süße Feivels.

blog-5-feivels

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