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Rezension – Studierst du noch oder lebst du schon? | Tiphaine Rivière

Einen wunderschönen Tag wünsche ich euch, ihr Lieben!

Heute verbinde ich Buchvorstellung und Rezension, einfach, weil das Buch gestern ankam und ich es bereits ausgelesen habe! Ich habe das Exemplar vom Bloggerportal erhalten, vielen lieben Dank dafür! Ich bin fast ausgetickt vor Freude! Ihr könnt es unter anderem bei Amazon bestellen (Gebundene Ausgabe € 19.99)

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Titel: Studierst du noch oder lebst du schon?

Autor: Tiphaine Rivière

Verlag: Knaus

Seitenanzahl: 179

Erscheinungsdatum: 11.10.2016

Erster Satz: „Sind Sie sicher, dass alle unter 18 sind?“

Klappentext:

„Studieren bis der Arzt kommt. Endlich geht ihr großer Traum in Erfüllung: Jeanne wird als Doktorandin angenommen. Voller Enthusiasmus – und völlig ahnungslos – stürzt sie sich in die Arbeit. Doch schon bald wird klar: Das Leben als Wissenschaftlerin ist der reine Wahnsinn …“

Rezension:

Ich hätte nicht erwartet, dass dieses Buch so groß ist! Es ist wirklich ein Schinken, nur ein wenig kleiner als A4. Die Qualität dieses Comicbuches ist einfach super. Die Seiten sind dick und auch der Einband ist sehr fest. Mich haben besonders die Farben des Covers sofort angesprochen. Irgendwie ist es sehr bunt, aber doch alles grünlich/bläulich gehalten. Nur Jeanne und der Titel fallen durch die rote Farbe so richtig auf. Der Klappentext verrät schon sehr gut, worum es in diesem Comic geht. Um Jeanne, die unzufrieden mit ihrem Leben ist, bis sie endlich ihre Doktorarbeit schreiben darf. Erst sehr euphorisch, sinkt die Enthusiasmuskurve gen null und noch weit darunter. Jeder, der studiert (hat) oder über einen längeren Zeitraum harten Prüfungen ausgesetzt war, wird sich in diesem Buch wiedererkennen! Jeanne durchlebt einfach alles! Kleine Funken der Freude, wenn sie doch mal voran kommt; absolute Prokrastination; das Geschwafel der Familie, wie es denn so läuft (maaaaaaaannnnn!!!! *SCREAM*); oder auch die kleine (oder bei ihr große) Krise mit dem Liebsten. Das alles habe ich auch erlebt. Blöde Bürotanten in der Uni, die so gar keinen Bock haben und Dozenten, die sich einen feuchten Pupsi interessieren. Ein Glück war mein Betreuer damals Feuer und Flamme, der hat meine Arbeit eher zerrupt, als einfach nur zu Nicken (was mich auch oft ans Ende meiner Nerven brachte!).

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Tiphaine Rivière hat durch ihre Zeichnungen so viel Leben in die Figuren gebracht. Ich selbst finde den „Stil“ der Zeichnungen nicht so sehr ansprechend, ich mag es eher „niedlich“. Dennoch ist es eine großartige Arbeit. Die Mimiken der Figuren sind super getroffen und oft zum Lachen. Ich werde das Buch bestimmt nicht im Regal verstauben lassen und es irgendwann noch einmal zur Hand nehmen. Spätestens, wenn ich doch nochmal daran denke, noch einmal zu studieren. Denn eigentlich habe ich für mich den Entschluss gefasst, dass ich keine Studentin mehr sein möchte. Niemals.

Fazit:

Das ist auch mein erster Comic seit vielen vielen Jahren. Ich war nie so der Comic-Fan, die einzigen, die ich las, waren damals die W.I.T.C.H. und die habe ich geliebt und sie verweilen immer noch in meinem Besitz. Durch dieses Buch habe ich nun auf jeden Fall große Lust, weitere Comics zu lesen. Dennoch ziehe ich einen klitzekleinen Feivel ab. Denn die Farben im Buch waren mir etwas zu trist und matt und ich fand das Ende nicht sehr super. Es kam für mich zu abrupt, weiteres verrate ich dazu nun aber nicht. 😉 Das Buch ist aber auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

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