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Rezension – Wintersternschnuppen | Kim Culbertson

Ich liebe ja den Winter. Der Winter macht mich glücklich, beim ersten Schnee bin ich jedes Mal wie verzaubert und könnte vor Rührung weinen. So ähnlich wie Lorelei Gilmore, nur dass ich den Schnee leider nicht erschnuppern kann. Vermutlich liegt das bei mir daran, dass ich in einer Schneesturm-Nacht das Licht der Welt erblickte, aber das ist wieder ein anderes Thema. Wintersternschnuppen ist eines der Bücher, das man dem Hashtag #instamademebuyit zuordnen kann. Ich habe mich sofort in das Cover verliebt und mich auf gut Glück beim Bloggerportal dafür beworben, erhielt aber eine Absage, jedoch mit dem Hinweis, das ich das eBook gern bekommen könnte.

Nach einem 3-stündigen Kampf mit der Adobe-ID habe ich es dann endlich geschafft und konnte die heißersehnte Lektüre beginnen. Erhältlich ist die Printausgabe für € 9.99.

Titel: Wintersternschnuppen

Autor: Kim Culbertson

Verlag: cbt Verlag

Seitenanzahl: 384

Erscheinungsdatum: 11.10.2016

Erster Satz: „Ich schreibe Listen, um zu überleben.“

Klappentext:

„Mara James war schon immer eine Perfektionistin und zielstrebige Eliteschülerin. Doch dann hat sie einen totalen Nervenzusammenbruch während einer wichtigen Prüfung. Mara beschließt, sich eine Auszeit bei ihrem biologischen Vater zu gönnen, der im kalifornischen Wintersportort Tahoe in einem Outdoor-Laden jobbt. Eine perfekte Gelegenheit, ihn endlich mal näher kennenzulernen. Dass sie sich in Tahoe in ihren süßen Skilehrer Logan verliebt, wirbelt Maras Leben erst recht durcheinander, und sie muss sich entscheiden, was ihr wirklich wichtig ist …“

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Meine Meinung:

Ab und zu lese ich solche Jugendbücher sehr gern, wichtig ist mir dann meist nur, dass die Protagonistin/der Protagonist nicht zu kindlich ist. Mara ist eine Elite-Schülerin, die mithilfe eines Stipendiums auf einer Elite-High School unterrichtet wird. Die Schüler werden zu Perfektionismus getrimmt. Dieser Funke ist schon lang auf Mara übergesprungen, sie ist die Jahrgangsbeste und gibt dafür auch alles. Freizeit kennt sie nicht, sie ackert und ackert und ackert, bis sich ihr Körper eines Tages rächt. Sie erleidet einen Nervenzusammenbruch, der es in sich hat.

Ihre Eltern sind geschieden, ihren Vater hat sie erst einmal gesehen und doch entscheidet sie sich, eine Auszeit bei ihrem leiblichen Vater zu nehmen, der in Tahoe, einem Skigebiet lebt.

Das Buch ist locker und leicht geschrieben und ein perfektes Buch für zwischendurch. Ich finde es nicht besonders tiefgründig, doch das muss es ja auch nicht sein. Immerhin ist es ein Jugendbuch, in dem Schule und Jungs sowie die Eltern die wichtigste Rolle spielen. Während des Lesens habe ich mich selbst manchmal, in einer abgeschwächten Form, in Mara wiedererkannt. Ich liebe Listen, Listen organisieren mein Leben, meine Arbeit, ich liebe sie, kann aber auch (so hoffe ich) ohne sie. Ich wollte auch immer die beste in der Schule sein, zumindest die beste von meinem Freundeskreis in der Schule. Warum, weiß ich nicht. Wenn mal eine Freundin eine bessere Note hatte, als ich, missfiel mir das gewaltig (hey, nobody’s perfect). So einen üblen Knall wie bei Mara gab es bei mir jedoch nicht, sie kann einem schon sehr leid tun.

Die Charaktere sind mir allesamt sympathisch, sie könnten jedoch ab und zu etwas authentischer sein. Die eine oder andere Person hätte ich gern näher kennengelernt. Bis zum Ende hin bleibt jedoch auch eine Frage ungeklärt, die sich Mara selbst immer wieder gestellt hat, das finde ich weniger schön. Ich konnte mich während des Lesens super nach Tahoe versetzen und wäre am liebsten selbst dort gewesen, um die Pisten herunterzubrettern. Die Autorin hat es super geschafft, auch gesellschaftskritische Themen aufzugreifen und sie zu verpacken, u.a. ging es dabei die Überhand der sozialen Medien und die Wichtigkeit dieser für unsere Jugend.

Fazit:

Ich finde die Geschichte super-süß, das Cover entspricht genau meinem Geschmack, der Schreibstil ist einfach und amüsant, die Kapitelgestaltung sehr hübsch. Mir hat es einzig und allein in gewissen Punkten an etwas mehr Tiefgang gefehlt und die Charaktere hätte ich gern mehr kennengelernt, daher vergebe ich 4 von 5 Feivels und spreche eine klare Leseempfehlung aus.

blog-4-feivels

 

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