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Rezension – Süßer leben ohne Zucker | Charlotte Debeugny

Es kann ja absolut nicht schaden, sich zukünftig gesünder ernähren zu wollen.

Nun ist das für jemanden, der glaubt, sich schon recht ausgewogen zu ernähren, nicht so einfach. Ich probiere immer mal wieder etwas anderes aus, nun habe ich mir in den Kopf gesetzt, meinen Zuckerkonsum zu reduzieren, als kleine Hilfestellung habe ich dieses Buch beim Bloggerportal angefragt und erhalten, was mich wirklich sehr freut. Ihr könnt das Buch u. a. direkt beim Verlag für € 12.99 erwerben.

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Titel: Süßer leben ohne Zucker

Autor: Charlotte Debeugny

Verlag: Heyne

Seitenanzahl: 128

Erster Satz: „Erinnern Sie sich an den Werbeslogan ‚Zucker, die kleinste der großen Freuden‘?“

klappentext

„Zucker ist in fast allen Lebensmitteln enthalten, nicht nur in Süßigkeiten. Charlotte Debeugny zeigt, wo er wichtig und in Maßen zu empfehlen ist, und wo er als unnötiges Gift weggelassen werden sollte. Sie hilft dabei, versteckten Zucker zu erkennen, und erklärt, warum zu viel Zucker nicht nur auf die Figur, sondern auch auf die Stimmung schlägt. Kleine Tipps und Tricks und fantastische Rezepte machen diese Diät einfach umsetzbar und leicht durchzuhalten. Ein Programm zur Entgiftung, so einleuchtend und klar, dass man direkt loslegen will.“

Das Format dieses Büchleins erinnert mich an meine damaligen Aufgabenhefte in Englisch, Französisch, Latein und Italienisch (ja.. meine Schulzeit war ein Graus). Es ist genau so dick und genau so groß, nur viel viel hübscher. An sich ist das Cover sehr simpel gestaltet, Silhouetten von Obst in drei Farben und in der Mitte ein Kreis mit Titel und Autor. Weniger ist mehr, das ist absolut meine Devise.

Ich muss zugeben, dass ich mehr Rezepte erwartete und weniger bla bla. Nicht, dass das Bla bla nicht interessant wäre, ich mag es aber lieber, direkt Dinge umsetzen zu können. Begonnen wird mit der Gesundheit. Wie jeder weiß, ist Zucker ungesund, das ist kein großes Geheimnis. Das Buch erzählt jedoch, inwiefern und warum genau Zucker ungesund ist. Und dies geschieht auf so einfach Weise, ohne stark auszuschweifen und ohne, dass man ein Begriffslexikon benötigt. Ich fand diesen Part sehr interessant und durch den einfachen Schreibstil war ich durch diese Theorie auch schnell durch.

Danach geht es daran, Zucker „zu erkennen und zu entlarven“. Dass ein Produkt nicht automatisch zuckerfrei ist, nur weil Zuckerfrei drauf steht, ist auch allseits bekannt. Worauf man aber achten kann und soll, wird wirklich super beschrieben. Im Großen und Ganzen werde ich persönlich sofort alle Lebensmittel, auf denen über 15 Gramm Zucker pro 100 Gramm enthalten sind, in das Regal zurückstellen. Und wenn es unter 15 Gramm enthält und mir die Zeit nicht im Nacken sitzt, werde ich die Inhaltsstoffe nach „-ose“ untersuchen. Fast alles, das mit „-ose“ endet, ist versteckter Zucker. Glukose, Fructose, Lactose. Das wusste ich zwar schon vorher, habe aber nie darauf geachtet.

Danach geht es über zur Umsetzung, „Angriffsplan“ hat Charlotte Debeugny es genannt. Es wird beschrieben, wie man es tatsächlich umsetzen kann, sich von Zucker fernzuhalten. Hier endet jetzt leider meine Lobeshymne. Man solle bspw. probieren, anstatt 2 Löffeln Zucker nur einen in den Kaffee zu tun und immer weiter zu reduzieren, bis man keinen mehr benötigt. Tipps wie dieser. Echt jetzt? Das ist absolut nichts Neues und ich trinke meinen Kaffee eh ohne Zucker. Auch mit den weiteren Tipps bin ich nicht d’accord. Man solle seine Mahlzeiten auf 3 Mahlzeiten am Tag reduzieren, bloß nichts zwischendurch essen. Was? Das widerspricht fast allem, was ich bisher gelernt habe. Sorry, aber meine Zwischendurch-Snacks werden bleiben. Nur wird es eben kein Keks mehr sein (oh, ich liebe Kekse!), sondern eine Möhre und ein paar ungesalzene Nüsse.

Danach kommen die Rezepte, die jetzt auch nicht unbedingt alltagstauglich sind. Rezepte mit 15 und mehr Zutaten sind gar nicht meins. Zumindest die Hauptgänge würde ich nicht unbedingt nachkochen. Die Snacks (was ja nun eigentlich dem Grundsatz „Snacks sind verboten“ den Garaus macht) finde ich ganz interessant und werde sie bestimmt mal nachkochen/-backen und auch die Salate klingen lecker.

fazit

Mir fällt es wirklich nicht leicht, mich für eine Anzahl an Feivels zu entscheiden. An sich mag ich das Buch ja, nur sind die Rezepte und die Tipps meiner Meinung nach nicht hilfreich. Als Grundlage finde ich das Buch allerdings spitze und auch die Aufmachung (innen und außen!) finde ich gelungen. Ich vergebe 3 flauschige Feivels.

blog-3-feivels

frau-nat-sign

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