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Rezension – Soulsister | Jennifer Benkau

Dieses Buch habe ich sofort auf meine Wunschliste gesetzt, als ich das Cover sah. Ohne auch nur den Klappentext zu lesen, fragte ich ein Rezensionsexemplar an und habe es bekommen, vielen vielen Dank an den cbj-Verlag!

Und was soll ich sagen: Mein Bauchgefühl hat mich nicht betrogen, aber lest selbst:

Erhältlich ist dieses Jugendbuch für € 14.99 direkt beim Verlag, in allen gängigen Onlineshops sowie im Buchladen eures Vertrauens.

hdr

Titel: Soulsister

Autor: Jennifer Benkau

Verlag: cbj Verlag

Seitenanzahl: 382

Erster Satz: „Ich sehe aus wie … eine Prostituierte.“

klappentext

Obwohl Polly ganz anders war als die stille Romy, gab es zwischen den beiden Schwestern immer eine ganz besondere Verbindung. Seit Polly verunglückt ist, hat Romy sich völlig zurückgezogen. Bis sie eines Tages auf einen Jungen trifft – im wahrsten Sinn des Wortes: Bei dem Versuch, ihren Hund einzufangen, prallt sie mit Killian zusammen. Er ist ein aufstrebender Fußballstar und schon volljährig. Was will er schon mit einer unscheinbaren 15-Jährigen? Romy macht auf Polly und gibt sich als älter aus. Tatsächlich funkt es zwischen den beiden. Doch als ein Foto von ihnen gepostet wird, erfährt er aus dem Netz, dass sie erst 15 ist. Nun steht nicht nur Killians Liebe zu ihr, sondern auch seine Karriere auf dem Spiel …

Wenn man den Klappentext nicht liest, kann man auch nicht viel erwarten. Tatsächlich begann ich einfach zu lesen, ohne zu wissen, was mich erwarten wird. Das Cover versprach mir eine mystische Geschichte, eventuell traurig und auch etwas gruselig, aber weit gefehlt! Never judge a book by its cover.

Man lernt ein junges Mädchen kennen, Romy, das noch sehr unter dem Verlust ihrer großen Schwester Polly leidet. Polly ist durch einen Autounfall gestorben und hat ein großes Loch in die Familie gerissen. Romy kann immer mal wieder mit Polly kommunizieren. Die Stimme ist in Romys Kopf und Polly versteht sie nur, wenn Romy laut spricht. Dennoch ist es nicht planbar, mal ist sie da, mal nicht. 

Das Hauptaugenmerk liegt dennoch nicht auf der verunglückten Polly, sondern auf Kilian, einen jungen, bekannten Fußballspieler. Er und Romy werden ein Paar und es gibt so einige Turbulenzen, an denen Romy jedoch selbst Schuld ist.

Die Protagonistin ist mir wirklich sehr sympathisch, Kilian mag ich auch sehr gern, auch wenn er mir teilweise jünger vorkommt, als er ist. Alle Charaktere sind authentisch und glaubwürdig. Sie sind alle verschieden und alle bekommen genügend Aufmerksamkeit, aber auch nicht zu viel.

Sehr gefallen haben mir die Umgebungen, in denen die Geschichte abläuft. Sei es das gemeinsame Zimmer von Romy und Polly, der Park, verschiedenste Cafés oder auch die Schulmensa, obwohl mich diese eher an amerikanische High-School-Filme erinnert hat.

Das einzige, was mir ein wenig missfallen hat, sind die Fußballszenen, die mir teilweise zu detailliert beschrieben wurden. Ich finde Fußball eben langweilig und wer, wie, wann wo und mit wessen Hilfe den Ball in welches Tor geworfen hat, interessiert mich eher weniger.

Außerdem musste ich mir während des Lesens immer wieder vor Augen führen, dass es sich um ein simples Jugendbuch handelt. Hauptthema ist eben die süße Liebesgeschichte zwischen Romy und Kilian. Romy ist dabei sehr niedlich und teilweise hat es mich an mich selbst erinnert, als ich 15 war. Rückblickend weiß ich natürlich, dass jede alberne Träne eindeutig überflüssig und zu viel war.

fazit

Es ist ein sehr kurzweiliges Buch, aber sehr zu empfehlen. Ich würde sagen, die Zielgruppe ist Mädchen zwischen 12 und 18 Jahren. Oder eben alle, die einfach Lektüre mögen, insbesondere Jugendbücher, egal welchen Alters. Ich vergebe 5 von 5 Feivels, da ich einfach nichts Schlechtes über dieses Buch sagen kann.

blog-5-feivels

frau-nat-sign

Weitere Rezensionen:

kathibooksta

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2 thoughts on “Rezension – Soulsister | Jennifer Benkau”

    1. Danke dir für den Kommentar 🙂
      Im Großen und Ganzen geht es um die Beziehung, aber auch andere typische Teenie-Dinge werden angesprochen. Lügen, Mobbing, nervige Eltern,.. aber das Lesen hat wirklich Spaß gemacht 🙂

      Gefällt 1 Person

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