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Rezension – Keine Ahnung, wo wir hier gerade sind | Sina Pousset

Rezension---Keine-Ahnung,-w

Wer von euch kennt das Reisen mit dem Fernbus? Pauli und ich sind einmal von Berlin nach Wien und zurück (kurz vorm Rückweg hat mich eine Wespe gestochen.. super toll war das!) und einmal von Berlin nach Dresden und zurück mit dem Bus gefahren. Ich selbst bin mit dem Bus auch schon von Hamburg nach Frankreich und von Dresden nach Italien gefahren – also: Ich kenne Busreisen.

Titel: Keine Ahnung, wo wir hier gerade sind

Autor: Sina Pousset

VerlagGoldmann Verlag

Preis: € 12.99

Seitenzahl: 256

Erster Satz: „Es ist schwer zu sagen, welcher Moment es war.“

klappentext

Ein bisschen ist das mit dem Fernbus wie mit einer durchzechten Nacht. Man kommt dehydriert und zerknautscht zu Hause an und schwört sich: nie wieder. Bis zum nächsten Mal. Denn wer billig und flexibel verreisen will, muss in den Bus. In seinem Inneren herrscht fröhliche Anarchie: Es gibt keine Sitzplatzreservierung, keine Businessclass, keine Gepäckaufgabe. Beziehungen werden kurz vor der Abfahrt in Hamburg beendet und auf dem langen Weg nach München beweint, der Fahrer steht auf Helene Fischer, und der Typ hinten links lässt garantiert seinen Geldbeutel an der Tankstelle liegen. Dennoch schwören Millionen auf den Bus. Auch Sina Pousset steigt leidenschaftlich gerne ein und erzählt in ihrem Buch hautnah vom letzten großen Abenteuer unserer Zeit – dem Fernbusfahren!

hdr

Endlich! Endlich habe ich dieses Buch auch mal beendet! Ich habe es vor einer ganzen Weile als Rezensionsexemplar erhalten, vielen Dank dafür, und hatte mich anfangs sehr gefreut, da ich ein paar witzige Anekdoten erwartete.

Das Buch beinhaltet auch lustige Erzählungen und über so manche Situation kann man nur den Kopf schütteln. Aber wenn ich ehrlich bin, hat mich der Klappentext mehr begeistert als das ganze Buch. 

Bei diesem Buch handelt es sich um eines, das ich auf keinen Fall allein lesen kann, denn dann würde ich einschlafen oder in einer Leseflaute versinken. Pauli und ich haben ab und zu mal ein Kapitel gemeinsam gelesen. Meistens habe ich ihm vorgelesen, was wiederum Spaß gemacht hat.

Das Buch hat 13 Kapitel, die man auch als 13 eigenständige Geschichten lesen kann. Natürlich steht dabei immer das Busfahren, bzw. die ulkigen Mitfahrer im Mittelpunkt. Es stimmt: Es gibt immer einen, der stinkt. Einen, der die Toilette blockiert, einen, der in einer ohrenbetäubenden Lautstärke telefonieren muss, einen, der sich aufregt, dass das WLAN nicht funktioniert (mal ehrlich: es funktioniert NIE!) und einen, der seine Lunchbox öffnet und einem ein Mix aus Apfel- und Salamibrotduft in die Nase steigt. (kotz-würg!)

Dass mich das Buch nicht abholen konnte, liegt nicht unbedingt am Schreibstil, denn der ist durchaus flüssig und witzig. Auch das Thema kann es nicht sein. Vermutlich waren es für mich einfach zu viele Seiten, die Storys teilweise etwas zu sehr ausgeschmückt. Nicht ohne Grund habe ich mehrere Monate gebraucht, um dieses Buch zu lesen: an einem Stück ödet es an. Immer mal wieder eine Anekdote ist wiederum lustig und erfrischend.

fazit

Bei diesem Buch handelt es sich nun einmal nicht um einen Roman. Daher kann schon mal Langeweile aufkommen, wenn man da Buch in einem Stück lesen möchte. Dies habe ich schnell unterlassen, denn sonst hätte ich keine faire Bewertung schreiben können. Immer mal wieder ein Kapitel lesen, ist genau der richtige Weg, dieses Buch zu beenden und dabei auch ein wenig Spaß zu haben. Ich vergebe 3 von 5 Feivels.

blog-3-feivels

frau-nat-sign

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