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Rezension – Tote Mädchen lügen nicht | Jay Asher


Rezension---Tote-Mädchen-lü


Thirteen Reasons Why

Kaum einer kommt aktuell an dieser Serie vorbei. Überall höre, sehe, lese ich davon. Schnell fand ich heraus, dass es sich dabei und die Verfilmung des Buches Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher handelt. Ein Buch, das mir bereits vor einigen Jahren von einer Freundin empfohlen wurde und auch immer wieder durch andere Thriller-Liebhaber. Ewig stand es auf meiner Wunschliste, nun freue ich mich sehr, es gelesen zu haben. Vielen Dank an den cbt-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.


Titel: Tote Mädchen lügen nicht – Filmausgabe

Autor: Jay Asher

Verlagcbt 

Preis: € 9.99

Seitenanzahl: 288 Seiten

Erster Satz: „Sir? wiederholt sie.“


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Klappentext

Der Bestseller jetzt als Netflix-Serie

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf »Play« – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die tot ist. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe haben zu ihrem Tod geführt, dreizehn Personen hatten ihren Anteil daran. Clay ist einer davon …
Mit exklusivem Fotomaterial zur Netflix-Serie, produziert von Selena Gomez!

Das Problem mit gehypten Büchern ist immer meine exorbitant hohe Erwartung. Ich erwartete, von der ersten Seite an gefesselt zu sein und das Buch nicht mehr aus den Händen legen zu können. So war es auch tatsächlich, allerdings nur die ersten paar Seiten. Diese las ich mit einer Gänsehaut und angehaltenen Atem, beinahe schon verstört. Es folgten gute 70 Seiten, die mich nach dem ersten Schock nicht sehr beeindruckten.

Es wurden plötzlich viele Namen erwähnt und ich musste mich zugegebenermaßen erst an den Schreibstil gewöhnen. Dass Clay die von Hannah aufgenommenen Kassetten anhört, welche natürlich in Ich-Form von sich spricht und gleichzeitig auch Clay aus der Ich-Perspektive erzählt. Zwar wurde beides unterschieden, indem Hannahs Tonaufnahme kursiv war, dennoch musste ich mit voller Konzentration dabei sein. Zumindest anfangs.

Als ich schließlich in die Story eingetaucht bin, habe ich allein vom Erzählstil erkannt, wer nun wer ist. Hannah spricht anders, als Clay denkt. Wie bei jedem Buch musste ich die beiden allerdings erst kennen lernen, um sie vom Stil her voneinander unterscheiden zu können.

Mich überlief noch einige weitere Male eine Gänsehaut, besonders wenn ich mich in Clay hineinversetzte, wie er abends/nachts durch die dunklen Straßen geht, Hannahs Stimme im Ohr. Es muss so grausam sein. Der Stimme einer Mitschülerin zu lauschen, die als einzigen Ausweg ihren Suizid sah und ausgewählten Menschen im Nachhinein mitteilt, wie es dazu kam. Warum sie sich umbrachte. Oder eher: wegen wem.

Nachdem ich das Buch beendet hatte, saß ich 10 Minuten nur da und starrte in die Luft. Mir ging vieles durch den Kopf. Das Buch lehrt einen, bzw. erinnert einen daran, wie wichtig Worte sind. Aber auch, wie wichtig ungesagte Worte sein können. Jedes Handeln, jedes unüberlegte Wort eines jeden Einzelnen hat eine Reaktion zur Folge. Es kann eine positive, oder eine negative sein. Niemand weiß, wie es in seinem Gegenüber aussieht. Niemand weiß, ob der- oder diejenige stark ist, Worte schnell vergisst oder jedes Wort auf die Goldwaage legt. Tote Mädchen lügen nicht zeigt auf, was Worte im schlimmsten Falle anrichten können. Traurigerweise ist dies ein Thema, vor dem die Augen verschlossen werden.


Fazit

Ein wirklich gutes Buch, das jeder gelesen haben sollte. Ich vergebe jedoch nur 4 von 5 Feivels, da der Schreibstil mir nicht immer zu 100 % zugesagt hat. Ich musste mich erst hineinfinden. Dennoch: lest es. Unbedingt.

blog-4-feivels


Eure

frau.nat


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5 thoughts on “Rezension – Tote Mädchen lügen nicht | Jay Asher”

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