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Rezension – The Amateurs – Wer zuletzt stirbt | Sara Shepard

Rezension---The-Amateurs


Sara Shepard ist den meisten als die Autorin bekannt, die die Pretty Little Liars aus dem Nichts erschaffen hat. Ich kenne niemanden, der nicht zumindest einmal von der Serie gehört hat. Und ich persönlich kenne wenige, die dieser Serie nicht verfallen sind. Als ich von ihrer neuen Reihe The Amateurs gelesen habe, stand für mich fest, dass ich sie lesen möchte. Vielen Dank an den cbt-Verlag für das Rezensionsexemplar.


Titel: The Amateurs – Wer zuletzt stirbt (Band 1)

Autor: Sara Shepard

Verlagcbt 

Preis: € 9.99

Seitenanzahl: 384 Seiten

Erster Satz: „Der Schnee fiel die ganze Nacht und hatte die Welt am Morgen verändert.“


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Klappentext

Die Wahrheit ist zum Sterben schön…

Aerin Kelly war elf, als ihre ältere Schwester Helena verschwand. Fünf Jahre später wird Helenas Leiche gefunden. Sechs Jahre später legt die Polizei den Fall zu den Akten, ohne einen Spur vom Mörder. Aerin macht sich auf eigene Faust auf die Suche. Über die Website Case Not Closed nimmt sie Kontakt zu zwei Teenagern auf, Seneca und Maddox, die ebenfalls Angehörige verloren haben. Gemeinsam versuchen sie, den Fall Helena zu lösen. Doch als ihre Nachforschungen voranschreiten, schwant ihnen, dass ihre Zusammenarbeit kein Zufall ist. Und dass etwas – oder jemand – alle drei Fälle verbindet …


Eines gelingt Sara Shepard immer: Mich von der ersten Seite an an die Geschichte zu binden. Wer meine Rezensionen liest, müsste schon oft über das Kriterium gestolpert sein, dass ich eine Eingewöhnungszeit brauchte. Dies ist bei The Amateurs nicht der Fall gewesen. Ich las die erste Seite, die Zweite,.. Und hatte das Gefühl, die Schwestern Aerin und Helena bereits zu kennen.

Relativ weit zu Beginn, als Seneca auf der Bildfläche erschien, war ich kurz verwirrt, was allerdings eher meiner Müdigkeit geschuldet war, als Saras Schreibstil. Sie wirft einem die verschiedenste Charaktere vor die Linse, und man hat das Gefühl, sie waren schon immer dort.

Typisch für Sara Shepard ist, dass die Charaktere versuchen, ohne Hilfe der Polizei und auf eigene Faust zu ermitteln. Wie das auch bei PLL Gang und Gebe ist. Alle haben irgendwelche Geheimnisse, die sie natürlich geschützt wissen wollen. Dafür wird eben auch mal in einem Mordfall gelogen. Es ist alles super verstrickt, es gibt viele Verdächtige und keine. Während des Lesens weiß man nicht mehr, wem man nun trauen kann und wem eben nicht. Das macht mir während des Lesens aber ungemein Spaß. Ich werde gern aufs Glatteis geführt und lache schlussendlich über mich, wenn alles aufgeklärt wird.

Saras Schreibstil ist perfekt für Jugendliche. Er ist sehr flüssig und einfach. Die Charaktere sind sehr verschieden, was es einfach macht, sie auseinander zu halten. Jeder Charakter trägt seinen Teil zur Geschichte bei, ich möchte keinen missen. Schade ist dabei allerdings, dass man die einzelnen Charaktere nicht näher kennen lernen durfte, so blieben sie eher oberflächlich und wenig authentisch. Lediglich die verwirrende Gefühlswelt ist ab und an unpassend.

Es wäre nicht Sara Shepard, wenn das Ende einen nicht aus den Socken hauen würde. Kurzzeitig dachte ich nur: Was? Wirklich? Okay. Und warum habe ich das Buch nun gelesen? Die letzten 10 Seiten hätten auch gereicht. Aber genau dieses Gefühl am Ende eines Buches, macht für mich ein gutes Buch aus. Ein Plot Twist der feinsten Sorte erwartet euch am Ende dieses Buches. Ich werde natürlich nicht mehr verraten.

Schade finde ich, dass das Geheimnis um eine bestimmte Person offen geblieben ist, allerdings denke ich, dass dieses im zweiten Band wieder aufgegriffen wird. Dieser kommt allerdings erst am 11.12.2017 in die Läden. (Offtopic: Was übrigens Paulis und mein 4. Jahrestag ist ♥) Dass ich so lange warten muss, gefällt mir nicht. Aber Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude.


Fazit

Ein gelungener Auftakt einer neuen Serie, die ich auf jeden Fall verfolgen werde. Allerdings gebe ich nur 4 Feivels, da mir die Lösungen ab und an zu einfach waren und es auch eindeutig nicht so viele Zufälle geben kann. Auch die Charaktere hätte ich gern näher kennen gelernt. Ein wenig realitätsnaher hätte ich es mir auch gewünscht. Nichtsdestotrotz spreche ich eine absolute Leseempfehlung aus und freue mich selbst schon riesig auf Band 2 im Dezember.

blog-4-feivels


Eure

frau.nat


Weitere Rezensionen zu The Amateurs – Band 1:

Booktraveler
Thewonderlandbooks
dontburyyourthoughts
xobooksheaven
diebuchblogger
lottisbücherwelt
katsbookworld

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2 thoughts on “Rezension – The Amateurs – Wer zuletzt stirbt | Sara Shepard”

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