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Rezension – Ein Cowboy küsst selten allein | Susan Mallery

Cowboy küsst


Heute gibt es eine Rezension zu einem Buch aus dem Mira Taschenbuch Verlag – mtb. Vielen lieben Dank an Harper Collins für das Rezensionsexemplar.


Titel: Ein Cowboy küsst selten allein

Autor: Susan Mallery

Verlag: mira taschenbuch Verlag

Preis: € 9.99

Seitenanzahl: 352 Seiten

Erster Satz„Zane Nicholson war ein Mann, der schon immer auf sein Bauchgefühl vertraut hatte.


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Klappentext

Zane könnte sich etwas Besseres vorstellen, als ein unerfahrenes Mädchen aus der Stadt mit zum

Viehtrieb zu nehmen. Was Phoebe übers Ranchleben weiß, passt locker in seinen Cowboyhut. Doch ihr Lachen ist so hinreißend, dass er seine Gefühle nicht mehr im Griff hat. Der Kuss, der darauf folgt, verrät ihm aber, dass ein überzeugter Einzelgänger wie er dieser umwerfenden Frau unbedingt aus dem Weg gehen sollte, wenn er nicht eingefangen werden möchte …

„Herzergreifend und unvergesslich.“
Romantic Times Book Reviews


Susan Mallerys Bücher sind sehr oft als abgegriffelte Mängelexemplare zu finden. Ich persönlich freue mich jedes Mal, wieder ein günstiges ihrer Werke zu bekommen.

Wie viele ihrer Bücher ich bis dato gelesen habe, kann ich gar nicht sagen, es waren so einige und in 95 % der Fälle hat es mir ausgesprochen gut gefallen. So wie auch dieses Buch. Es handelt sich hierbei um Band 17 der Fools Gold-Reihe, was im ersten Augenblick abschreckend wirkt.

Muss man denn alle 16 Vorbände gelesen haben? Nein. Jedes Buch ist in sich selbst abgeschlossen und ich selbst finde die Idee, ein ganzen Dorf, oder eher eine Kleinstadt so zum Leben zu erwecken, einfach toll.

In welchem Zusammenhang ich mir aber jedes Mal wieder an den Kopf fasse sind die Titel. So auch hier „Ein Cowboy küsst selten allein“? Wirklich? Schnulziger und groschenromaniger geht es doch kaum.

Susan Mallery hat es jedoch wieder geschafft, dass ich mich mit der Protagonistin identifizieren kann. Sie schreibt sehr locker, verständlich und leicht, es ist die perfekte Urlaubslektüre und unterhält einwandfrei. Ich habe laut gelacht, beinahe ein Tränchen verdrückt und war am Ende traurig, dass es vorbei war.

Die Umgebungsbeschreibung war einfach super, egal ob die Ranch beschrieben wurde, das Leben in Los Angeles oder die weiten Felder und Wiesen, über die geritten wurde. Ich muss zugeben, dass ich kein großer Pferdefreund bin und auch erst einmal mit mir haderte, dieses Buch überhaupt zu lesen. Glücklicherweise habe ich es getan, die Beschreibungen der Tiere war einfach so süß.

Die Protagonistin Phoebe ist ein kleiner Tollpatsch, ihr passieren die unmöglichsten Dinge. Dazu kommt, dass sie nicht Nein sagen kann und sich damit selbst schadet. Ich finde, dass sie eine steile Entwicklung durchmacht, sich am Ende aber immer noch treu geblieben ist. Zane, der Cowboy wirkt schroff und wie ein kleiner Gigolo, aber natürlich lernt man ihn besser kennen und erfährt, warum er eben so ist, wie er ist.

Dieses Buch wäre nicht so toll ohne seinen Nebencharaktere, seien es ein anstrengendes Vegetarier-Pärchen, ein mürrischer Koch oder zwei schräge Omis. Alle sind authentisch und brachten mich oft zum Schmunzeln.


Fazit

Ich bin während des Lesens voll auf meine Kosten gekommen und sehe keinen Grund, nicht die volle Punktzahl zu vergeben. Klar ist es zeilenweise etwas kitschig, aber ganz ehrlich: Das weiß man doch schon vorher. Ein Frauenroman ohne wenigstens ein bisschen Kitsch und auch ein klein wenig Klischee ist kein leichter, sommerlicher Frauenroman. Glücklicherweise wurde sich mit Klischees aber zurückgehalten, es war genau die richtige Menge. Ich vergebe ohne Umschweife 5 von 5 Feivels und freue mich auf weitere Geschichten aus Fools Gold.

blog-5-feivels

Eure frau.nat

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3 thoughts on “Rezension – Ein Cowboy küsst selten allein | Susan Mallery”

  1. Ich finde diese Titel auch immer so grausig. Bei Sarah Harvey und Co. greift man ja auch darauf zurück und ich denke dass alleine diese Titel einige vom Kauf der Bücher abhalten.

    Bislang habe ich auch – bis auf eines – jedes Buch von ihr als ME gekauft 😀

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      1. Deswegen schreibe ich das in solchen Fällen immer gerne mit in die Rezension. Weil ich kann mir nicht vorstellen, dass die Leserschaft kleiner wäre, wenn man ein gescheites Cover, das vllt. auch mal zum Inhalt des Buchs passt, wählen würde.

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